Rezensionen zu Folge 12

Wer glaubt, die Serie hätte mit ”Dalshiem” schon ihren Höhepunkt gehabt, der wird von ”Hyperion” begeistert sein.

Mit Quist, einem Dalshiem, reist Takimo zum versteckten Hyperion. Hier bekommt er von seiner Aufgabe, der Suche nach seinem Ziehvater, neue Aspekte: wer ist oder war seine Schwester? Was ist das Ikon?
Virtuell kann er einigen Geheimnissen auf den Grund gehen und bekommt neue Aufgaben.

Ein Audio-Erlebnis, dass ich hörspieltechnisch bei Science Fiction noch nicht hatte. Rundum ein perfektes Hörspiel.

Das Produzententeam Peter Liendl und Gisela Klötzer, die fast alles an der Produktion selber machen, schaffen es zum zweiten Mal in Folge, mich total zu flashen. Dabei sind Story, Atmosphäre besonders wichtig und perfekt umgesetzt.

Die Stimmen im Hörspiel sind gut ausgesucht und es konnte auch einige bekannte Namen für das Projekt gewonnen werden: Ulrike Hübschmann (als Quist, taucht hoffentlich mal wieder auf!), Udo Schenk und Hans Teuscher.

Die Musik ist neben den perfekten Geräuschen gut ausgesucht und besteht aus Synthie-Klängen.

Das Cover zeigt das Hyperion in einer gerenderten 3D-Grafik. Das Booklet ist wie immer voll mit Hintergrund-Infos zu Science Ficiton-Themen. Diesmal wird der Hyperraum behandelt (2. Teil).

Fazit: Vielleicht die beste Science Fiction-Serie im Handel. Einsteigen sollte man mit der Folge nicht, man sollte da ein paar Folgen vorher anfangen, weil nun einige Handlungsstränge auch zusammenkommen.

(Christoph “CHRIzzz” Morgenroth, Redakteur und Webmaster von www.hoerspiele.de)


Nach Takimos Abreise von Oseba, wo er in der Bibliothek von Medlin neue Erkenntnisse über seinen Ziehvater Paal Sandock gewinnen konnte, geht seine Reise direkt weiter nach Hyperion, wo er sich weiter über die mysteriösen Ideogramme und das Ikon informieren will. Mit Hilfe einer neuen Freundin findet er einen Weg zu den verschollenen Archiven, die sich als sehr bedeutungsvoll erweisen. Doch auch Hyperion ist nur eine erneute Zwischenstation auf dem Weg nach “Usambara”, dem Ort, der auch für Nano eine wichtige Bedeutung hat.

Die geheimnisvolle Story um das Ikon zieht immer engere Kreise um Takimo und seinen nach wie vor verschollenen Ziehvater Paal Sandock alias Cip Olsen Xyphok, dem Takimo mit jedem Schritt immer näher zu kommen scheint. Doch je weiter sich Takimo vorantastet, desto unglaublichere Dinge erfährt er.

Die Storyline der hochklassigen SciFi-Serie hat Hand und Fuß und führt den Hörer mit jeder Folge tiefer in die Vergangenheit. Dabei lässt die intensive Spannung der letzten Folge nur geringfügig nach: Anfangs geht es etwas ruhiger zu, denn es gibt einiges zu erklären, was für die zukünftigen Folgen von Bedeutung ist. Doch was leise beginnt, legt nach und nach einen mächtigen Zahn zu, und Takimo gerät in bizarre und gefährliche Situationen – bis er zum Schluss ein weiteres Rätsel buchstäblich “in Händen” hält…

Fantastisch, was der Plot hergibt, und top auch die äußerst gelungene Umsetzung. Wieder einmal fährt das Allrounder-Team Klötzer und Liendl alles auf, was die starke Serie schon bisher ausgezeichnet hat: beeindruckende sphärische Musikstücke und Geräusche gehen Hand in Hand mit einem runden Script, dazu sind die Sprecher wieder optimal gecastet. Neben den Hauptsprechern Peter Flechtner alias Takimo und Antje von der Ahe alias Nano ist auch die tadellos agierende Ulrike Hübschmann wieder mit “an Bord”. Bis in die kleinste Nebenrolle ist das Hörspiel bestens besetzt. Wie üblich sind auch die liebevolle Covergestaltung und das lesenswerte Booklet erstklassig aufbereitet, was den tadellosen Gesamteindruck noch unterstreicht.

Fazit: Eine Serie der Extraklasse: Pflicht für jeden Fan intelligenter SciFi!

(Stephanie Pelzer-Bartosch, www.hoerspatz.de)

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